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Ausschusssitzung
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Ausschusssitzung
Fr Mär 24 @19:30 - 09:00PM
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Barkenwanderfahrt 30.09.-03.10.2011

Wanderruderfahrt (gemischt) auf Unstrut und Saale

„Gemischte“ Wanderfahrt hatte diesmal mehrfache Bedeutung, denn neben der weiblichen und männlichen Besatzung aus den Reihen des KRV erhielten wir Verstärkung durch 4 ebenfalls gemischte und im wörtlichen Sinn „erfahrene“ Ruderer der EWF, auf deren Vereinsabkürzung ich mir bis auf das E für Erlangen keinen Reim machen konnte.

 

Der Rest steht – wie ich erfuhr – für „Wanderfahrergesellschaft Franken“ (was für ein toller Name!). Deren „Gesellschaft“ war aber wirklich angenehm, denn neben dem Barkeneigner Rolf B., der diese seine Barke selbst gebaut und, als sie in die Jahre gekommen war, renoviert und mit sinnreichen Einrichtungen versehen hat, begleitet von seiner Gattin Gaby, von ihm benannt „meine ehemalige Verlobte“, waren noch Hans Heinrich H. und seine Partnerin Heidi mit von der Partie, ebenfalls ein wahrlich „erfahrener“ Ruderer, der selbst schon Wanderfahrten in Schweden(!) (mit Transport der Barke!) durchgeführt hat. Recht ungewöhnlich war auch der Name der Barke „Seku“, der gelegentlich vom Ufer aus Zurufe provozierte wie „Seekuh schreibt man aber anders“). Rolf, der als Bootsführer einen ausgezeichneten Job machte, bei dem jeder Handgriff saß und dessen oft witzige und klare Kommandos keine Diskussionen zuließen – wie das gelegentlich sonst vorkommen soll – führte eine mir bisher nicht bekannte Ruderordnung ein, denn kilometerweise mussten Bug und Heckmannschaft in abwechselndem Rhythmus arbeiten bzw. durften genießen.

 

Und genießen konnten wir die Fahrt, die uns auf dem Flüsschen Unstrut von Tröbsdorf und weiter ab Naumburg auf der Saale bei herrlichem Frühherbstwetter bis nach Weißenfels, unserem Quartierort, führte. Begleitet wurden wir anfangs von einem Pulk Kanuten, die mit uns einsetzten, von denen die weniger Geübten – von uns milde belächelt – alle Mühe hatten, ihr Boot vom Zickzack-Kurs abzuhalten und es auf einen geraden Kurs zu bringen. Die Unstrut ist ein romantisches Flüsschen, über weite Strecken gesäumt von Pappeln und Schwarzerlen, was mich sehr stark an Kanalstrecken in Frankreich erinnerte. Die Landschaft ist lieblich, weniger spektakulär als die der Mosel, meist Wiesen und Hügel, gelegentlich gekrönt von Burgen. (Das Autokennzeichen BLK steht für „Burgenlandkreis“). Der Abschnitt um Freyburg führte uns durch das nördlichste Weinbaugebiet Deutschlands mit nicht flurbereinigten, kleinflächigen Weinlagen mit den typischen Kelterhäuschen darin, die schon Heiner Sauer präsentiert die "Seku" eher an Sommerresidenzen erinnern.

 

Die Schleusen sind alle gut in Schuss und mit Schleusenwärtern besetzt, so dass sie zügig durchfahren werden konnten. So blieb genügend Zeit , die schön restaurierten Altstädte von Naumburg und Weißenfels bei Sonne zu durchbummeln oder von einer Terrasse mit Blick auf den Fluss einen Eisbecher oder Eiskaffee zu genießen. Den Abendhock verbrachten wir in idyllischem, typischem DDR-Hinterhof jausend mit Frankenwein und „Herztropfen“-Schlucken, unserem gesetzten Alter entsprechend weniger alkoholselig, als gerüchteweise von (viel !) früheren Wanderfahrten berichtet wird. Vermeldet werden kann, dass alle verteilten Aufgabenfelder gut und bewährt besetzt waren: Unser Dank gebührt hier besonders den Mannschafts- und Bootstransportfahrern Rolf, Heiner und Klaus, den Fahrtenleitern Margot und Heiner sowie den bewährten Jausenchefs Inge und Wolfgang.

Herbert Wiedemer

 

 

Dank an unsere Sponsoren