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Termine KRV von 1897 e.V.

Mi Nov 09 @19:30 - 10:00PM
Ausschusssitzung
Sa Nov 19 @10:00 - 05:00PM
Bootshausreinigung + Herbstevent
Sa Jan 14 @18:00 - 10:00PM
Neujahrsempfang
Mi Feb 15 @19:30 - 09:00PM
Ausschusssitzung
Fr Mär 24 @19:30 - 09:00PM
Jahreshauptversammlung
Sa Apr 01 @10:00 - 01:00PM
Bootshausreinigung
So Apr 02 @09:00 - 01:00PM
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Vereinszeitung

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Seitenorientierung

"Midlife" Wanderfahrt Mosel 2009

Tag 1: Der Startschuss fiel, für manch einen noch mitten in der Nacht, um 5.30 Uhr in Richtung Saarbrücken. Drei Autos mit Kitzinger Kennzeichen (eines davon in letzter Minute ausgewählt) machten sich unabhängig voneinander auf den Weg ins Saarland. Nach dem ersten Drittel der Strecke meinte jemand, das es hoffentlich nicht anfängt zu regnen, was dann schlagartig geschah.Ungefähr 3½ Stunden später kamen wir im Dauerregen am Ruderverein Saarbrücken an und beschlossen erst einmal mit Kaffee den Regen zu „ertränken“,...

was uns dann auch gelang.

Endlich konnten wir voller Freude die Boote zu Wasser lassen und nach Gerds, bis zuletzt geheim gehalte

nen Zuteilungs-Plan, mit den ausgewählten Personen besetzen.

Die erfahrenen Steuerfrauen/Steuermänner wurden mit allen Informationen ausgerüstet, um eine sichere und zielgerichtete Fahrt auf der Saar in Richtung Mosel zu ermöglichen. Ungefähr 2 Kilometer benötigte die Mannschaft des „Alpha-Boots“, um zur Erkenntnis zu gelangen, dass sie „flussaufwärts“ anstatt flussabwärts fuhren. Mit einer gekonnten Wende über Steuerbord wurde die Fahrtrichtung berichtigt. Vorbei am Saarländischen Landtag kämpften wir uns gegen sturmartige Windböen flussabwärts. Gegen 14 Uhr erreichten wir mit gestresstem Hintern und einigen, fast explodierenden Frauen, die kurz vor einer Meuterei standen, endlich unsere erste Rast. Frisch gestärkt, mit lokalen Spezialitäten aus dem Saarland, deren edlen Säften und dem ausgewechselten Landdienst ging es guten Mutes weiter zum verkürzten Endpunkt des ersten Tages. Als die Boote verstaut, das Hotel bezogen und alle geduscht waren, trafen wir uns zum gemeinsamen Abendessen. Da wir eine junge Truppe und mit technischen Hilfsmittel gesegnet waren, wurde der Wettergott befragt. Der nächste Tag sollte nicht so rosig werden.

 

Tag 2:  Erholt und nach einem reichhaltigen Frühstück begann der zweite Tag unserer Wanderfahrt. Aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre, wurden die Steuerfrauen/Steuermänner mit dem Text des Frankenliedes ausgestattet. Circa 2 Stunden nach dem Start regnete es ungefähr 30 Minuten. Endlich kam wieder die Sonne zurück, was eine Steuerfrau dazu veranlasste, das Frankenlied komplett zu singen. Dies gefiel dem lieben Wettergott nicht und er öffnete kurz darauf die großen Regentore. Voll gelaufen, wie eine Badewanne bis obenhin, erreichten wir das rettende Ufer kurz vor der Saarschleife, an einem verschlossenen Kanuclub. Ich wusste bis dahin noch nicht, wie es sich anfühlt, wenn Wasser vom Rücken, durch die Hose, seinen Weg sucht. Eine Ruderfrau meinte: es fühlt sich genauso an, wie wenn das Wasser am Bauch entlang.......... Nach einigen aufwärmenden Schnäpsen und komplett neu eingekleidet machten wir uns auf dem Weg ins Hotel. Den restlichen Nachmittag nutzten wir für einen Besuch der Universitätsstadt Trier mit Bischofssitz. Bei einer ausgiebigen Führung durch die „Porta Nigra“, der geschichtsträchtige Innenstadt und anschließenden Besichtigung des Doms – Basilika konnte wir unseren kulturellen Hunger stillen. Auf Empfehlung unserer Stadtführerin machten wir uns auf den Weg ins Brauhaus zum Abendessen. Gesättigt fuhren wirfluchtartig (ich konnte mein gerade bestelltes Bier noch abbestellen) am frühen Abend ins Hotel zurück (warum eigentlich??!).

 

Tag 3:  Der nächste Morgen begann mit einem „Ständchen“ für Karins Geburtstags und anschließendem Sektfrühstück. Bei den Booten angekommen und bei endlich sonnigem Wetter, durchquerten wir die schöne Saarschleife ohne irgendwelchen Unterbrechungen. Mehrere Staustufen (bis zu 15 Meter hoch) durchfuhren wir gekonnt und souverän, mit musikalischen Einsätzen, ohne Verluste. Karin und der Rest des Landdienstes konnten gepflegt in den vielen Werksverkäufen renommierter Firmen shoppen. Am Mittag genossen wir in Saarburg bei einer ausgiebigen Rast auf dem Gelände des Rudervereins die herrliche Kulisse. Gegen Spätnachmittag erreichten wir erstmalig unser gestecktes Tagesziel in Konz. Der Vormittagslanddienst (Karin, Elke u. Andrea) konnten auf Grund technischer Probleme mit der Navigation Kontakte mit Saarburgern knüpfen, die sich „bezahlt“ machten. Abends fuhren wir mit der Bahn nach Saarburg. Nachdem wir die alte, gut erhaltene Innenstadt und die Wasserrutsche besichtigt hatten, erklommen fast alle die Saarburg und wurden mit einer herrlichen Aussicht über die Saarregion belohnt. In der Dämmerung begaben wir uns wieder hinab in die Stadt, wo ein großes Weinfest mit Feuerwerk stattfinden sollte. Auf halben Wege boten sich Elke, Gerhard und Gerd an, goldenes Saarwasser zu holen. Der Rest wartete auf sie und den Wein, um dann ein herrliches Feuerwerk auf der Höhe zu genießen. Zufällig traf Elke an einem Weinstand den Besitzer, die Bekanntschaft vom Vormittag und konnte einen guten Preis aushandeln. So genossen alle bei Dunkelheit, Romantik und einem Glas Wein, das Feuerwerk. Das Leben kann so schön sein :-). Nach einem Rundgang durch das Fest und den Genuss von Livemusik, gingen wir zufrieden zum Bahnhof. Im Hotel angekommen gönnten wir uns noch einen längeren Gute- Nacht-Trunk.

 

Tag 4: Der letzte Tag begann wie alle mit einem guten Frühstück und anschließendem Beladen der Fahrzeuge. Am Liegeplatz angekommen verschwanden schnell die Boote mir ihrer Besatzung im Nebel, der über der Mosel hing. Nach ca. 1 Stunde war vom Nebel nichts mehr zu sehen und die Sonne zeigte sich in ihrer vollen Pracht. Gegen Mittag erreichten alle Boote den letzten Anlegeplatz in Schweich. Schnell wurden diese aus dem Wasser geholt und bei der anschließenden Brotzeit genossen wir die Flugübungen der fünf Wasserflugzeuge, zum Teil historisch, auf der Mosel. Die Boote wurden noch verladen und dann ging es zurück in die fränkische Heimat. Am frühen Abend konnten wir beim Reinigen und Verstauen der Boote über das sehr schöne Wochenende noch ein paar Worte austauschen. Lob an alle die diese Fahrt vorbereitet haben und bei der Durchführung zugange waren.

 

Dank an unsere Sponsoren